Deutsch-französische Jugendbegegnungen

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) fördert Projekte, die der Begegnung zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beider Länder dienen. Dabei soll der Gedanke des interkulturellen Austausches im Vordergrund stehen. Außerdem hat die Sensibilisierung der Jugendlichen für die jeweilige Partnersprache einen hohen Stellenwert für das DFJW.

Junge Menschen vor Eifelturm

Foto: Pexels/Stas Knop

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aej ist Zentralstelle für evangelische Antragsteller*innen

Wenn Sie für Ihren geplanten deutsch-französischen Jugendaustausch Fördermittel des DFJW beantragen möchten und Sie aus einer Einrichtung kommen, die dem evangelischen Bereich zuzuordnen ist, gilt für Sie das Zentralstellenverfahren. Das bedeutet, dass Sie Ihren Antrag bei der aej als zuständige Zentralstelle einreichen. Wir werden dann die Beantragung beim DFJW und den direkten Kontakt mit diesem Zuwendungsgeber für Sie übernehmen. Dazu zählt auch die Auszahlung der Fördermittel an die Träger. Worauf Sie als Verantwortliche*r für die Maßnahme hinsichtlich des Förderverfahrens selbst achten müssen, erfahren Sie auf dieser Seite.

Maßnahmen/Begegnungen, die vom DFJW grundsätzlich gefördert werden

Die Grundlage der Förderung sind die Richtlinien des DFJW in denen genau geregelt ist, welche Voraussetzungen eine Jugendbegegnung/Maßnahme erfüllen muss, um gefördert zu werden. Das DFJW unterscheidet zwischen verschiedenen Programmformen. Wie eine beantragte Maßnahme einzuordnen ist, klärt die zuständige Sachbearbeiterin der aej e.V., Susanne Prömmel.

Grundsätzlich fördert das DFJW:

  • Binationale Jugendbegegnungen
  • Trinationale Jugendbegegnungen
  • Vorbereitungs- und Auswertungstreffen
  • Pädagogische oder sprachliche Ausbildungen
  • Fachkräfte- und Multiplikator-innenaustausch
  • Hochschulaustausche (institutionelle Austausche)

Berechnung des Fördermittelzuschusses

Das DFJW gewährt Zuwendungen als Projektförderung an öffentliche Einrichtungen, private Zusammenschlüsse und im Rahmen von Individualprojekten auch an Einzel-personen. Der Zuschuss des DFJ wird für einzelne Kostenansätze bei Maßnahmen in Form von festgelegten Fördersätzen gewährt. Diese gelten im Prinzip für alle geförderten Maßnahmen. Je nach Programmtyp können die Sätze variieren.

Antragssteller*in bestimmen

Der Antrag auf Förderung eines Projekts kann immer nur von einer der beteiligten Partner gestellt werden. Dieser Punkt ist in den DFJW Richtlinien geregelt. Das DFJW unterscheidet dabei zwei Arten von Programmen:

Programm am Ort den Partner

Bei dieser Programmart gibt es nur für die an-reisende Gruppe eine separate Unterbringung, während die Teilnehmer*innen der Gastgebergruppe zu Hause übernachten. Die Förderung gilt hier nur für die anreisende Gruppe. Liegt der Programmort in Frankreich so wird die deutsche Gruppe gefördert und dementsprechend stellt der deutsche Träger den Antrag und erhält die Förderung.

Programm am Drittort

Bei dieser Programmart gibt es für beide Gruppen eine gemeinsame Unterbringung an einem neutralen Ort, der sich aber auch in der Nähe der Organisation befinden kann. Entscheidend ist nicht die Geografie, sondern die gemeinsame Unterbringung. Gefördert werden hier beide Gruppen, auch bezüglich der Fahrtkosten. Liegt der Drittort in Deutschland, stellt der deutsche Träger den Antrag für die Förderung beider nationaler Gruppen.

Weitere Informationen zum Thema

Auf der Website des DFJW erhalten sie die aktuellen Formblätter, Hilfen zur Antragsstellung, Berechnungsweise der Fahrtkosten und Hilfen zur Erstellung der Verwendungsnachweise.

Was ist das Deutsch-Französische Jugendwerk?
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Standorten in Paris und Berlin und einer Außenstelle in Saarbrücken. Die Gründung des DFJW geht auf den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den „Élysée-Vertrag“, von 1963 zurück. Aufgabe des DFJW ist es, die Verbindungen zwischen jungen Menschen in Deutschland und Frankreich auszubauen und ihr Verständnis füreinander zu vertiefen.

Kontakt

Susanne Prömmel
Sachbearbeiterin für Öffentliche Förderung
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